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Warum es auf den Boden ankommt; eine europäische Perspektive
24-05-2016
Im April wurden die abschließenden Berichte zum Kongress “Warum es auf den Boden ankommt – eine europäische Perspektive” veröffentlicht. Der Kongress fand im November 2015 im Europäischen Parlament statt, zum Ende des Internationales Jahrs der Böden. Hervorgehoben werden im Bericht vor allem das Potential der Agro-Ökologie hinsichtlich der Klimaziele sowie die Notwendigkeit einer europaweit gültigen Bodenverordnung.

“Fast 50% aller Böden in Europa enthalten nur noch sehr geringe Mengen an organischem Material (0 bis 2 %), herbeigeführt durch die Intensivierung der Landwirtschaft”, sagte Prof. Christine Watson vom Schottischen Rural College. Andere Redner auf dem Kongress waren Martin Häusling, Olivier de Schutter, Valo Dantinne, Andrea Vettori, Molly Scott-Cato, Bart Staes, Teresa Anderson, Hans Joachim Mautschke, Jenny Wong, Joszi Smeets und Michael Hameln.

People4Soil, ein Zusammenschluss von Nichtregierungsorganisationen, Wissenschaftlern und Firmen, kündigte an, im Laufe des Jahres 2016 eine Petition starten zu wollen mit dem Ziel, die Unterschriften von 1 Million EU-Bürgern für eine europaweit gültige Bodenverordnung zu sammeln. Bereits 2014 war ein Vorschlag der Europäischen Kommission, Boden als Allgemeingut zu behandeln, zurückgezogen worden. People4Soil will nun einen neuen Vorstoß wagen und hofft, mit der Bodenverordnung Boden als allgemeines Gut und Grundlage für unser aller Leben gesetzlich zu verankern.

 

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