'Ich mag Bio' und Rettet Unsere Böden Fonds: F&A

Während du das liest, werden 8.879 Quadratmeter Ackerboden durch die industrielle Landwirtschaft vernichtet. Doch mit nur einem Like auf Facebook kannst du jetzt 500 Quadratmeter zurückerobern!
 
Unsere Aktion "Ich mag Bio" macht das Bodenretten einfach: klicke hier und schenke uns dein Like, damit wir gemeinsam mit Bio-Bauern weltweit Boden gutmachen können! Dein Like setzt 5 Euro aus unserem "Rettet unsere Böden Fonds" frei. Mit nur 5 Euro können bereits 500 qm Boden vor der Zerstörung durch die industrielle Landwirtschaft bewahrt werden, zum Beispiel durch das Einbringen von Bio-Kompost oder durch die Vermittlung bodenfreundlicher, ökologischer Anbautechniken. Denn die Zeit läuft - gegen uns: Den Vereinten Nationen zufolge geht jede Minute fruchtbarer Boden in einer Größenordnung von 30 Fußballfeldern verloren. Meist ist es die intensive, nicht nachhaltige Bewirtschaftung, die unsere Böden auslaugt, destabilisiert und zuletzt fortschwemmt. Das bedroht die Zukunft der weltweiten Nahrungsmittelversorgung! Und gefährdet unsere Böden als Lebensraum, Wasserfilter und Kohlenstoffspeicher. Abhilfe schaffen kann die biologische Landwirtschaft: Mit ihren nachhaltigen, bodenfreundlichen Anbaumethoden sichert sie langfristig die Bodenfruchtbarkeit und fördert das Bodenleben. Bio macht Boden gut - und dabei kann jetzt jeder mitmachen!
 
Sehen Sie auch: WWW.SAVEOURSOILSFUND.ORG.
 

Fragen & Antworten rund um die Aktion

Bedeutet mein "Gefällt mir", dass ich 5 Euro spenden muss?
Nein. Durch das Like werden lediglich 5 Euro aus unserem Fonds freigesetzt und für bodenrettende Maßnahmen zur Verfügung gestellt. Ihre Geldbörse wird also nicht belastet.
 
Was ist das Ziel der Aktion "ich mag Bio"?
Die Aktion ist Teil unserer seit 2012 geführten, branchenübergreifenden und nicht-kommerziellen Kampagne "SOS - Save Our Soils - Rettet unsere Böden". Wir verfolgen zwei Ziele: in der Öffentlichkeit für mehr Boden-Bewusstsein zu werben und Bauern weltweit bei der Umsetzung und Anwendung bodenfreundlicher Anbaupraktiken zu unterstützen. Um Letzteres finanzieren zu können, haben wir gemeinsam mit Partnern aus der Bio-Branche den "Rettet unsere Böden Fonds" ins Leben gerufen. 
 
Wie hängen die Aktion "Ich mag Bio" und die Kampagne "Rettet unsere Böden" zusammen?
"Ich mag Bio" ist Teil der internationalen Informationskampagne "SOS - Save Our Soils - Rettet unsere Böden". Durch "Ich mag Bio" wollen wir Endverbraucher online sowie offline einbeziehen und jeden einzelnen zum Boden-Retter machen. "Ich mag Bio" ist auch das direkte Bindeglied zu unserem im Rahmen der Kampagne gegründeten "Rettet Unsere Böden Fonds". Mit den Geldern aus dem Fond, die durch die "Ich mag Bio"-Likes freigesetzt werden, können wir Bauern weltweit praktische Hilfe und bodenständiges Wissen vermitteln!
 
Was ist der "Rettet unsere Böden Fonds"?
Ins Leben gerufen wurde der „Rettet unsere Böden Fonds" auf der Biofach 2015 von internationalen Unternehmen aus der Biobranche. Federführend dabei waren die drei niederländischen Unternehmen Eosta, Soil & More und die Triodos Bank sowie die Ulrich Walter GmbH mit der Marke Lebensbaum aus Deutschland, die Teeplantage Ambootia aus Indien und die Amfri Farms aus Uganda. Bis heute konnten bereits 200.000 Euro für den Bodenschutz gesammelt werden. Jedes Like, das im Rahmen der "Ich mag Bio"-Aktion abgegeben wird, setzt 5 Euro daraus frei und macht sie für Bodenschutz-Projekte verfügbar. Eine eigene Website zum Fonds befindet sich im Aufbau.
 
Wie wird das Geld konkret eingesetzt werden?
Ziel des "Rettet unsere Böden Fonds", aus dem das Geld kommt, ist es, Bauern weltweit bei ihrem Einsatz fu?r fruchtbare, gesunde Böden und eine ökologische, nachhaltige Landwirtschaft zu unterstu?tzen. Dafür sollen:
  • Workshops organisiert und praktisches Infomaterial für Bauern bereitgestellt werden.
  • bisherige Bodenschutz-Strategien dokumentiert und untersucht werden, um so einen Leitfaden fu?r den ökologischen Landbau zu entwickeln.
  • Forschungsprojekte rund um das Thema Boden gefördert werden.
  • in einer Kosten-Nutzen-Analyse die Vorteile des ökologischen Landbaus untersucht und verbreitet werden.
  • weitere Kooperationen mit Unternehmen geplant werden, um so auf die Wichtigkeit des Bodenschutzes aufmerksam zu machen. 
Um alle diese Ziele zu erreichen, soll der Fonds insgesamt auf 500.000 Euro anwachsen. Jede weitere Spende ist also willkommen! Ob als Privatperson, als Geschäftsführer eines Unternehmens oder als Vertreter einer NGO, unterstützen Sie den „Rettet unsere Böden Fonds". Für mehr Informationen kontaktieren Sie bitte: info[at]soilandmorefoundation[punkt]org.
 
Wie kann ich Geld in den "Rettet unsere Böden Fonds" spenden?
Der "Rettet unsere Böden Fonds" bekommt in Kürze eine eigene Website. Dort werden Sie eine Bankverbindung und weitere Informationen zu Spenden finden. Bitte richten Sie Ihre Anfrage bis dahin an info[at]soilandmorefoundation[punkt]org.
 
Wie kann sichergestellt werden, dass das Geld auch wirklich der Rettung unserer Böden zu Gute kommt?
Sobald genug Likes "gespendet" und ausreichend Geld aus dem "Rettet unsere Böden Fonds" freigesetzt worden sind, werden wir förderungswürdige Projekte auswählen und vor Ort betreuen. Auf dieser Seite werden wir Sie über alle Fortschritte auf dem Laufenden halten und unseren Einsatz für die Böden dokumentieren.
 
"Während du das liest, werden 8.879 Quadratmeter Ackerboden durch die industrielle Landwirtschaft vernichtet."
Auf welchen Zahlen basiert diese Aussage?
 
Zwei wissenschaftliche Publikationen liegen dieser Aussage zu Grunde. Zum einen stützen wir uns auf Daten zur Bodenerosion, die von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) veröffentlicht wurden. Darunter befindet sich ein Artikel von David Pimentel (2006). Darin spricht Pimentel davon, dass pro Jahr weltweit 10 Millionen Hektar Ackerland zerstört werden. Unter Ackerland verstehen wir Land, das landwirtschaftlich bewirtschaftet wird. 10 Millionen Hektar pro Jahr entsprechen 1142 Hektar pro Stunde - das sind 19,03 Hektar pro Minute.
 
Die Größe eines von der FIFA anerkannten Fußballfeldes beträgt 64-75 Meter x 100-110 Meter, also 6400-8250 qm, also 0,64 - 0,825 ha. Das bedeutet, pro Minute wird Boden in einer Größenordnung von 23 bis 29,7 Fußballfeldern vernichtet. Da die meisten Fußballfelder jedoch kleiner als die FIFA-Norm sind, haben wir den Bodenverlust auf 30 Fußballfelder aufgerundet. Wir haben uns für diesen bildlichen Vergleich entschieden, weil sich die meisten Menschen mehr unter 30 Fußballfeldern vorstellen können als unter einer Hektar-Angabe.
 
Unsere zweite Quelle ist ein Bericht der Organisation Via Campesina, in dem angegeben wird, dass 70 Prozent aller Ressourcen durch die industrielle Landwirtschaft beansprucht werden und nur 30 Prozent von traditioneller, kleinteiliger Landwirtschaft. Daraus ziehen wir, dass die industrielle Landwirtschaft für 70 Prozent des jährlichen weltweiten Verlusts an Ackerboden verantwortlich ist. Das bedeutet, dass in jeder Minute 13,32 Hektar Boden durch die industrielle Landwirtschaft zerstört werden - auf die Sekunde gerechnet macht das 2219 Quadratmeter. Was nur einen Wimpernschlag lang dauert, gefährdet unsere Lebensgrundlage!
Wir nehmen an, dass das Lesen des Satzes "Während du das liest, werden 8.879 Quadratmeter Ackerboden durch die industrielle Landwirtschaft vernichtet" im Durchschnitt 4 Sekunden dauert. Und so kommt die Zahl von 8876 Quadratmetern zu Stande. Die gleiche Rechnung ist auch Grundlage unsere anderen Kommunikationsmittel im Rahmen der "Ich mag Bio"-Aktion. Zugegeben, diese Zahlen haben uns schon ziemlich erschüttert, denn:
  • Jede Sekunde werden weltweit 2219 qm Ackerboden durch die industrielle Landwirtschaft vernichtet
  • Jede Minute werden 133.140 qm Ackerboden durch die industrielle Landwirtschaft vernichtet
  • Jede Stunde werden 7.988.400 qm Ackerboden durch die industrielle Landwirtschaft vernichtet
Worauf basiert die Rechnung, dass mit 5 Euro 500 Quadratmeter Boden gerettet werden können?
10 Euro genügen, um eine Tonne Kompost zu produzieren. Kompost ist zentral, um fruchtbare Böden zu erhalten: Denn zum einen festigt er den Boden und verhindert so auf natürlichem Wege weitere Bodenerosion. Zum anderen fördert er die Bildung von Humus, der reich an Mikroorganismen ist. Dieser speichert Wasser und ist Voraussetzung für ein aktives Bodenleben. Mit 10 Tonnen Kompost pro Hektar lässt sich bereits ein wirksamer  Erosionsschutz erreichen, der die Böden vor Auswaschung und Abtragung schützt. Dementsprechend genügen 5 Euro, um eine Fläche von 0,05 Hektar, also 500 Quadratmeter, zu retten.
 
Wenn man allerdings bedenkt, dass die Kosten, einen bereits zerstörten Boden zu retten, weit höher anzusetzen sind, als die Kosten zur Vorbeugung von Erosion, dann sind eine halbe Tonne Kompost sogar noch mehr wert: Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) geht davon aus, dass jedes Jahr durchschnittlich 10 Tonnen Boden pro Hektar durch Erosion zerstört werden. Die Kosten pro Hektar wären dann 200 Euro. Der Verlust von einer Tonne Boden würde jeden Einzelnen von uns nach dieser Rechnung 20 Euro kosten. Und selbst dieser Wert ist noch zu niedrig angesetzt: Denn die FAO berechnet nur den Verlust von Boden durch Ausschwemmung. Da die meisten Böden jedoch zu trocken sind, sind die Verluste durch Wind vermutlich noch höher. Kurz gesagt: Bereits 5 Euro können gesunde und resistente Böden erhalten und verhindern durch ihren präventiven Einsatz weit höhere Folgekosten. 
 
Wann endet die Aktion „Ich mag Bio“? Ist das Geld aus dem „Save Our Soils – Rettet unsere Böden“-Fonds begrenzt?
Ja, die „Save Our Soils“-Partner haben zusammen 200.000 Euro in den „Save Our Soils – Rettet unsere Böden“-Fonds eingezahlt. Wenn also 40.000 „Gefällt mir“-Angaben erreicht sind, ist das Fonds-Geld theoretisch aufgebraucht. Wir hoffen allerdings, dass durch die öffentliche Aufmerksamkeit der Fonds in Zukunft noch anwachsen wird und noch mehr Menschen Geld spenden. 
 
Wie kann ich mich für den „Save Our Soils – Rettet unsere Böden“-Fonds bewerben?
Der Vorstand von Soil & More entscheidet über die eingereichten Vorschläge für Initiativen, Beratungsangebote und Forschungsprojekte. Weitere Informationen erhaltet ihr unter  info[at]soilandmorefoundation[dot]org.
 
 
 
 
 

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